Partnersuche? Spaziergang durch die Wüste

Partnersuche, Wüste da draussen. Keine passenden Singles

Partnersuche erinnert an einen Spaziergang durch die Wüste oder als ob man sich auf einem fremden Planeten befindet. Wo stecken die tollen Singles? Im Internet gibt es unzählige Seiten mit Tipps für die Partnersuche, die suggerieren, dass an jedem Baum Singles wie reife Äpfel hängen, die nur darauf warten gepflückt zu werden. Auch Dating Apps gibt es wie Sand am Meer. Es scheint, die Hälfte der Weltbevölkerung ist auf Partnersuche.

Wenn man nicht sucht, dann findet man auch nicht

Die Liebe trifft einen, wenn man es nicht erwartet. Das klingt fast so, als ob man nicht danach suchen müsste. Dennoch, wenn man nicht sucht, findet man auch nichts. Je mehr man sich daher in die Wüstenlandschaft begibt, desto Wahrscheinlicher wird es eines Tages die Traumfrau oder den Traummann anzutreffen.

Und deshalb heißt die Devise: Raus aus dem Haus. Am besten alleine. Manche schaffen es nicht alleine etwas zu unternehmen. Alleine irgendwo zu sitzen fühlt sich komisch an. Man fühlt sich beobachtet, gehemmt und unsicher. Aber oft ist es so, dass man sich nur in seinem Bekanntenkreis bewegt und bereits weiß, dass man genau dort überhaupt keine Chancen hat eine/n Partner/in zu finden. Vor allem, wenn der Großteil der Bekannten bereits verheiratet ist.

Lernen auch Alleine Spaß zu haben

Sich wohlfühlen in der eigenen Haut, alleine, und in jeder Situation ist der Anfang für eine erfolgreiche Partnersuche. Neue Orte besuchen, in Galerien, ins Kino oder ins Theater gehen. Geht allein in ein Restaurant, bestellt einen Gaumenschmaus und beobachtet dabei Menschen. Geht alleine in eine Bar. Es ist wichtig zu lernen, dass ihr auch alleine Spaß haben könnt!

Gönnt euch beispielsweise eine Urlaubsreise alleine. Wenn man alleine unterwegs ist, dann zieht man immer Menschen an. Man kann sich Gruppen anschließen und so neue Menschen kennenlernen.

Lernen auf andere zuzugehen

Die Partnersuche scheint manchmal wie ein Spaziergang durch die Wüste, weil man gute Gelegenheit entgleiten lässt. Schon mal in der U-Bahn oder in einem Café gesessen und gedacht, dass euch euer Gegenüber gefällt? Habt ihr etwas unternommen?

Höchstwahrscheinlich nicht. Wir alle haben Angst vor Ablehnung. Dennoch lässt sich das Zugehen auf Menschen antrainieren. Entweder, man springt mit dem Kopf ins kalte Wasser, tut es einfach, erwartet dabei das Schlimmste, und ist am Ende überrascht über das positive Resultat, oder wenn man zu den Schüchternen zählt, kann auch ein Kurs im Improtheater oder der Besuch einer Toastmaster Gruppe dabei helfen, diese Hürde zu bewältigen. Versucht es! Es lohnt sich das Zugehen auf Menschen anzutrainieren. Langfristig wird es nicht nur die Partnersuche, sondern auch euer professionelles Leben verändern.

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